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Stahlwasserbau

Pontonanlage mit Anlegesteg und Geländer Stau- und Rückschlagbleche für Wehranlagen (Stahlwasserbau).


Flussvereinigung nach 177 Jahren

Flussvereinigung nach 177 JahrenNach 177 Jahren ist die Alte Oder im Oderbruch wieder mit dem Hauptstrom verbunden. Dazu wurde ein neues Einleitbauwerk am Oderdeich bei Güstebieser Loose eingeweiht. Dadurch kann wieder Wasser in die Alte Oder strömen, die damit als Fließgewässer wiederbelebt werden soll.

Quelle: Märkische-Oder-Zeitung (MOZ) vom Mittwoch, 23. September 2009 von Oliver Fliesgen

Erster Nacht-Parkplatz für Sportboote

Lebus (MOZ) Das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde baute in Lebus die erste von neun geplanten Schwimmsteganlagen für Sportboote an der deutschen Seite der Oder. Am Dienstag wurde die neue Anlage zur Nutzung Erster Nacht-Parkplatz für Sportboote (siehe unten - Artikel der MOZ)übergeben. Dabei handelt es sich um den Prototyp für die künftigen Liegestellen mit sechs Liegeplätzen. Sie sind gedacht als Not-Ankerplätze für die Nacht, in der den Wasserwanderern das Fahren aus Sicherheitsgründen auf dem deutsch-polnischen Grenzgewässer nicht gestattet ist. Die Stadt Lebus plant als Ergänzung zum Steg, einen voll ausgerüsteten Rastplatz zu bauen.

Der Zufall wollte es: Bereits zur Einweihung am späten Dienstagnachmittag lag ein holländisches Sportboot vor Anker an dem neuen Liegeplatz. Wenn es sich auch quer zum schwimmenden Steg gelegt hatte und so kein weiteres Boot mehr Platz hatte. Denn eigentlich können an dem neuen Liegeplatz maximal sechs Sportschiffe ankern. Dafür ist die als Prototyp entwickelte Schwimmsteganlage ausgelegt, wie Rolf Dietrich informierte. Der Amtsleiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes weihte offiziell den Anlegeplatz am Oder-Kilometer 593 an der Hakenbuhne in der Oderstadt ein. Die Anlage sei bewusst klein gehalten. Sie solle ihren Charakter als Notliegestelle behalten und so "der sich entwickelnden Tourismusindustrie keine Konkurrenz machen", wie Dietrich unterstrich. Daher gebe es auch keinen Strom- und Wasseranschluss. Den und sanitäre Einrichtungen plant die Stadt auf dem künftigen nahe gelegenen Rastplatz, der von Rad- und Wasserwanderern gleichermaßen genutzt werden soll, wie Bürgermeister Bernd Tillack informierte. Er und Amtsdirektor Heiko Friedemann bedankten sich für den "schnellen Bau" des Schwimmsteges, der von der Frankfurter Außenstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes gewartet wird, wie Außenstellenleiter Hein Werner informierte.

Eine Marina mit allem Komfort gibt es an der Grenzoder bisher nur im Winterhafen Kienitz. Auf der Grenzoder besteht ein grundsätzliches Stillliegeverbot für die gesamte Schiffahrt. Für Sportboote ist darüber hinaus aus Sicherheitsgründen das Fahren bei Nacht nicht gestattet, wie Rolf Dietrich erläuterte. Daher müssten die Wasserstraßenverwaltungen in Abständen von 20 bis 30 Kilometern sichere Liege- und Übernachtungsplätze für Wasserwanderer vorhalten.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde betreibt und unterhält bisher sieben öffentliche Sportbootliegestellen. Deren Ausrüstung, so der Amtsleiter, habe sich bisher aber nur auf eine Liegestellen-Kennzeichnung und eine Haltekette zum Anschlagen von Tauwerk beschränkt. Mit dem Wegfall der Grenzkontrollen, avisiert für 2008, sei jedoch auch mit einem Anstieg des Sportbootverkehrs auf der Oder zu rechnen. "Zur Sicherheit des Schiffsverkehrs werden wir die Liegestellen am deutschen Ufer bedarfsgerecht ausrüsten und haben damit in Lebus begonnen", sagte Dietrich. Mit Stadt und Amt habe es eine gute und unkomplizierte Zusammenarbeit gegeben. Wegen des aktuellen Grenzregimes müssten derzeit noch deutsche Boote am deutschen Ufer und polnische Boote am polnischen Ufer festmachen.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde plant derzeit am deutschen Ufer folgende Sportbootliegestellen nach dem Vorbild des Lebuser Prototyps einzurichten: in Ratzdorf, Eisenhüttenstadt, am Ziegenwerder bei Frankfurt Oder), in Küstrin-Kietz, Kienitz, Zollbrücke, Hohensaaten sowie Schwedter Querfahrt. Nach Lebus sind in diesem Jahr noch zwei weitere Schwimmsteganlagen geplant, die jedoch erst zur neuen Saison 2008 übergeben werden. Die Liegestelle in Lebus, die sich unterhalb der Buhne mit dem Anleger für Fahrgastschiffe, nur knapp 100 Meter entfernt von der Gaststätte "Anglerheim" befindet, kann auch bei Niedrigwasser mit ausreichender Fahrwassertiefe angelaufen werden, wie der Frankfurter Außenstellenleiter Werner informierte. Im Winter und bei Hochwasser werde der Schwimmsteg eingeholt und im Frankfurter Winterhafen auf Reede gelegt. Das Anlegen auf dem "Parkplatz" für Sportboote ist für die Bootsführer kostenlos.

Quelle: Märkische-Oder-Zeitung (MOZ) vom Donnerstag, 28. Juni 2007 von Bärbel Kloppstech

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